Störungshilfe: Tor am Feuerwehrgerätehaus bleibt nach Alarmfahrt offen an Hallentor Süd in Weiterstadt (Werkstatt)
Einsatzort: Werkstatt, Weiterstadt, Hallentor Süd. Anlage: Feuerwehrtor, Hörmann/GfA, Industrieantrieb. Gemeldet: Tor bleibt nach schneller Öffnung offen. Am Ende war die Ursache: Lichtschranke wird von abgestelltem Schlauch verdeckt.
Checkliste für den Betreiber
- Torbereich räumen und prüfen, ob Palette, Folie oder Karton im Strahl steht.
- Sender, Empfänger und Reflektor außen mit trockenem Tuch reinigen.
- Nicht an der Steuerung brücken, wenn die Lichtschranke weiter Störung meldet.
Checkliste für die Messung
| Prüfung | Sollwert / Normalzustand | Gemessen im Fall | Schluss daraus |
|---|---|---|---|
| Versorgung Lichtschranke | 23–25 V DC | 24.2 V DC | Versorgung okay |
| Empfänger-LED | stabil bei freiem Strahl | springt bei Vibration | Ausrichtung zu knapp |
| Schaltausgang | 0/24 V sauber | wechselnd ohne Hindernis | Sperrsignal kommt vom Sensor |
| Montagehöhe | nach Torart passend | 8 mm aus der Flucht | Halter oder Führung bewegt sich |
Gefundene Ursache
Die Anlage zeigte das Verhalten nicht zufällig. Die gemessenen Werte passten zu Lichtschranke wird von abgestelltem Schlauch verdeckt.
Reparaturschritte
- Sensorflächen und Reflektor gereinigt
- Ausrichtung mit Sichtachse geprüft
- Befestigung gegen Verdrehen gesichert
Freigabe nach dem Einsatz
- Ausrichtung nach Befestigung prüfen
- Schließfahrt erst nach stabilem Frei-/Belegt-Signal freigeben
Freigegeben wurde erst nach mehreren Fahrten in beide Richtungen und nach Kontrolle der Sicherheitseinrichtungen.
Teile, die zu diesem Fall passen
- Lichtschranke
- Taster
- Endlagensensor
- Relais
- Bodendichtung
Nützliche Bereiche
- Kontakt aufnehmen
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Einsatzrelevante Tore störungssicher prüfen
Schicken Sie im Zweifel lieber ein Foto mehr: Typenschild, Steuerung, Sensor und Schadenstelle.
FAQ
Ist bei „Tor bleibt nach schneller Öffnung offen“ automatisch die Steuerung defekt?
Nein. In diesem Fall zeigte die Messung auf Lichtschranke wird von abgestelltem Schlauch verdeckt. Eine Steuerung wird erst verdächtig, wenn Eingang, Leitung, Sensor und Versorgung sauber geprüft sind.
Was kann ich als Betreiber gefahrlos selbst prüfen?
Prüfen Sie den Torbereich, sichtbare Hindernisse, saubere Sensorflächen und ob ein Not-Halt gedrückt ist. Schaltschrank, Federn, Seile, Hydraulik und 400-V-Anschlüsse gehören nicht in Eigenarbeit.
Welcher Messwert war hier am wichtigsten?
Entscheidend war „Versorgung Lichtschranke“: Sollwert 23–25 V DC, gemessen 24.2 V DC. Damit ließ sich der Fehlerbereich deutlich eingrenzen.
Darf man die Sicherheitseinrichtung kurz überbrücken?
Nein. Eine Brücke macht die Anlage nicht repariert, sondern unsicher. Besonders bei Schließkante, Lichtschranke, Schlaffseil, Schlupftür und Crashkontakt muss die Ursache gefunden werden.
Welche Ersatzteile kommen bei diesem Fehlerbild realistisch infrage?
Realistisch sind nur Teile aus dem gemessenen Fehlerbereich: Lichtschranke, Taster, Endlagensensor und Relais. Ohne Typenschild, Foto und Messwert ist die Trefferquote schlechter.
Muss nach der Reparatur neu eingelernt oder programmiert werden?
Nur wenn Endlagen, Lernfahrt, Funkzuordnung, Relaislogik oder Sicherheitsparameter betroffen waren. Bei diesem Fall wurden die relevanten Funktionen nach der Reparatur getestet und nicht blind verstellt.
Wann sollte die Anlage gesperrt werden?
Sperren Sie die Anlage, wenn das Tor schief steht, Seile/Federn beschädigt sind, Öl austritt, Sicherheitsmeldungen wiederkommen oder die Anlage nur durch Überbrücken laufen würde.






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